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Doyen Trade & Media Shop prüfen

Leistung 03 — laufend

Gefunden werden, wenn niemand mehr sucht.

Immer mehr Kaufentscheidungen beginnen mit einer Frage an ein KI-Modell statt mit einer Suchanfrage. Die Antwort nennt zwei, drei Anbieter. Ob dein Shop dazugehören kann, entscheidet sich an drei technischen Punkten — und die haben die wenigsten auf dem Schirm.

Ursache 1

Die robots.txt sperrt genau die Falschen aus.

Als KI-Crawler zum Thema wurden, haben viele Shops eine fertige robots.txt übernommen, die „alle KI-Bots" blockiert. Das wirft zwei völlig verschiedene Dinge zusammen.

Trainings-Crawler sammeln Texte für künftige Modelle. Die auszusperren ist eine legitime Entscheidung, und wir bewerten sie nicht.

Abruf-Bots holen eine Seite in dem Moment, in dem jemand eine Frage stellt — um daraus eine Antwort zu bauen und die Quelle zu verlinken. Wer diese sperrt, kann in der jeweiligen Antwort nicht vorkommen. Nicht schlechter platziert: gar nicht.

  • OAI-SearchBot ChatGPT-Suche
  • ChatGPT-User ChatGPT ruft eine Seite im Chat auf
  • PerplexityBot Perplexity
  • Claude-User Claude ruft eine Seite im Chat auf
  • Google-Extended Gemini
  • Applebot-Extended Apple Intelligence

Der Shop-Check liest deine robots.txt und sagt dir, welche dieser Bots bei dir gerade vor der Tür stehen.

Ursache 2

Der Inhalt entsteht erst im Browser.

Viele moderne Shops liefern ein fast leeres HTML-Gerüst aus und bauen Produktname, Beschreibung und Preis erst per JavaScript zusammen. Für Besucher ist das unsichtbar. Für einen Abruf-Bot, der JavaScript nur eingeschränkt oder gar nicht ausführt, ist die Seite leer.

Der Test dafür ist unspektakulär: Quelltext aufrufen, nach dem Preis suchen. Steht er nicht drin, steht er auch in keiner KI-Antwort.

Ursache 3

Es gibt nichts zu zitieren.

Menschen fragen Modelle nach Problemen, nicht nach Produktnamen: „Welches Futter bei empfindlichem Magen?", nicht „Marke XY 12 kg". Ein Shop, der nur aus Produktseiten besteht, hat auf solche Fragen keinen einzigen Satz anzubieten.

Was hilft, ist unglamourös: Frage-Antwort-Inhalte, ausgezeichnet als FAQ. Ratgebertexte zu den Fragen, die vor dem Kauf stehen. Produktdaten mit Marke, Artikelnummer und Beschreibung in maschinenlesbarer Form. Und eine llms.txt, die in einer Datei zusammenfasst, was die Marke ist und wo die wichtigen Seiten liegen.

Was wir dafür tun

Reihenfolge nach Wirkung, nicht nach Aufwand.

  1. 01 Zugang öffnen: robots.txt trennt Abruf von Training, sauber begründet.
  2. 02 Auslieferung prüfen: steht der Inhalt im HTML — und wenn nicht, warum.
  3. 03 Marke und Produkte maschinenlesbar auszeichnen.
  4. 04 Zitierfähige Inhalte aufbauen: FAQ, Ratgeber, klare Fakten.
  5. 05 Eigene llms.txt statt der Standardfassung des Shopsystems.
  6. 06 Nachfassen: dieselben Kundenfragen regelmäßig an die Modelle stellen und festhalten, was sie antworten.

Häufige Fragen

Was ist GEO?

GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist die Arbeit daran, dass ein Shop in den Antworten generativer Suchen vorkommen kann — also in ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Claude. Klassisches SEO zielt auf eine Trefferliste, GEO auf eine Antwort, in der nur zwei oder drei Quellen genannt werden.

Ersetzt GEO die Suchmaschinenoptimierung?

Nein. Der größte Teil der Arbeit überschneidet sich: saubere Struktur, Inhalte, die Fragen beantworten, maschinenlesbare Produktdaten. GEO kommt oben drauf und betrifft vor allem drei Punkte, die klassisches SEO nicht abdeckt — Zugang für Abruf-Bots, serverseitig ausgelieferte Inhalte und zitierfähige Textbausteine.

Kann man messen, ob es wirkt?

Teilweise, und wir sagen offen, wo die Grenze liegt. Messbar ist alles Technische: Zugang, Auslieferung, Auszeichnung. Ob ein Modell einen Shop tatsächlich nennt, prüfen wir von Hand mit denselben Fragen, die Kunden stellen — und wiederholen das über die Zeit. Eine Rangliste wie bei Google gibt es hier nicht, und wer eine verspricht, erfindet sie.

Sollte ich KI-Bots nicht lieber aussperren?

Das sind zwei verschiedene Entscheidungen. Trainings-Crawler auszusperren ist legitim — deine Texte werden dann nicht Teil künftiger Modelle. Abruf-Bots auszusperren heißt dagegen: Dein Shop kann in keiner Antwort dieses Dienstes auftauchen. Wer beides mit einer Regel erschlägt, trifft die zweite Entscheidung, ohne sie getroffen zu haben.

Erst messen.

Der Shop-Check prüft alle drei Ursachen und sagt dir in 30 Sekunden, welche davon bei dir zutrifft.